Eingruppierung und öffentlicher Dienst

Die Eingruppierung im öffentlichen Dienst

Bei einem Vergleich der Regelungen zu den Eingruppierungen im öffentlichen Dienst kommt zum Vorschein, dass zwischen den Tarifwerken, die für die Kommunalen Arbeitgeber, die Anwender des TV-L (bspw. Universitäten, Ministerien, UNI-Kliniken oder andere Anstalten des öR) und die Anwender des TVöD Bund (bspw. Bundesministerien) bei denselben Tätigkeiten unterschiedliche Entgeltgelte bezahlt werden können.

Ist das gerecht im Rahmen der Tarifgerechtigkeit? Oder warum kommt es am Markt zur Konkurrenz zwischen Arbeitgebern im öffentlichen Dienst?

Natürlich ist die Bezahlung im Vergleich zu einem Unternehmen am freien völlig anders. Im öffentlichen Dienst erhalten die Beschäftigten Entgelt nach den Entgeltordnungen. Und diese richten sich wiederum nach den auf den Beschäftigten übertragenen Tätigkeiten.

Mit anderen Worten ist es egal, was der Beschäftigte im öffentlichen Dienst tatsächlich tut, Hauptsache, es steht in seiner Stellenbeschreibung und die dort dargestellten Tätigkeiten (auch zusammen gefasst Arbeitsvorgänge genannt) begründen die Erfüllung der in den verschiedenen Entgeltgruppen versteckten Tätigkeitsmerkmale.

Dies geht sogar soweit, dass ein Beschäftigter, der normalerweise u.a. ein Team von mindestens 5 Personen (die wiederum in einer hohen Entgeltgruppe sein müssen – nämlich die EG 13) leiten soll, dies überhaupt nicht tun muss und trotzdem in der höchsten Entgeltgruppe landet – EG 15 – weil es so in seiner Stellenbeschreibung steht.

Ja – so schaut unsere Tarifwelt im öffentlichen Dienst aus.

Sie brauchen Hilfe zum Verständnis dieser doch sehr umfangreichen Tarifbestimmungen und durch die Rechtsprechung stark gewachsenen arbeitsrechtlichen Bestimmungen? Wir helfen Ihnen gern weiter:

Tel.: 08041 – 796 23 12 oder eine Mail an ipf(at)ipf-bayern.org

Mehr finden Sie auch unter www.eingruppierung.org

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